Architekten-Poesie (1)

Zum Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Berlin-Köpenick meldet das Baunetz:

Um die Naturverbundenheit und den ökologischen Anspruch auch nach Außen deutlich zu machen, wurden die Blätter der alten Eichen vom Grundstück in den Beton der Fassade eingestreut. Nach dem Trocknen hinterließen ihre Abdrücke ein pflanzliches Ornament. Als grüne Blätter in grauem Beton.

Was die Außen(raum)gestaltung angeht, ist der Beitrag von einer merkwürdig hybriden Mischung aus Renderings und Fotos begleitet, der gewisse Zweifel im tatsächlich rücksichtsvollen Umgang mit den Bäumen aufkommen lässt. Auf einem Bild sind jedenfalls sehr stumpfe Schnitte an dicken Ästen zu erkennen. Aber das sind natürlich Petitessen. Die naturverbundene Verdreckelung des Fassadenbetons mit abgestorbenen Blättern (die sicher nicht mehr grün waren oder sind) ist einfach der Hit, oder etwa nicht?

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