Slowly but surely

Allen Ernstes dachte ich immer, die Formulierung „slowly but surely“ sei so richtig schlechtes Denglisch. Wenn man das mit schwäbischem Akzent ausspricht, dann kann man echt nicht glauben, dass diese allzu direkte Übersetzung von „langsam aber sicher“ als ordentliches Englisch durchgeht. Taylor Swift hat mich eines besseren belehrt: ob es heutzutage noch guter Stil ist, YouTube-Videos zu teilen, sei einmal dahingestellt. Aber ihr Auftritt beim NPR-Tiny-Desk ist aller Ehren wert.

Das aktuelle All-American-Girl naked: nur mit Gitarre und Klavier und ihren Liedern. Ob ihre Popmusik große Kunst ist, mögen andere entscheiden. Hier gibt es einen kleinen Einblick in die Werkstatt und der ist allemal spannender als die große Bühnenshow. Und der Tiny-Desk hat wieder einmal eine Sternstunde erlebt. This is one of my favourite corners of the internet. Sagt sie auch noch, aber diesen Satz hat sie definitiv von mir geklaut, das ist mein Mantra seit Jahren. Was für ein schönes Gegenprogramm zum heutigen Donald in Davos. (Und dass sie angeblich wegen ihrer astreinen Arierhaftigkeit von den Rechten hofiert wird, geht ihr einfach am Arsch vorbei). Not „All too Well“ but slowly but surely…

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