About

Der Autor und Fotograf lebt in einer süddeutschen Großstadt und hat dort sein Biotop im urbanen Niemandsland gefunden. Er nennt sich Lynx, weil er ein scheuer Fährtenleser und unermüdlicher Wanderer ist. Liebhaber der geheimen Plätze nebendraußen. Ein Eskapist aus Neigung. Kontextstreuner, Substanzerkunder. Und manchmal nur in der Mittagssonne dösender Resonanzkörper. Als Kind folgte er den Kundschaftern in den Wäldern Nordamerikas. Mitglieder eines indigenen Volkes, die auch Claude Lévi-Strauss bei seiner Luchs-Geschichte beraten haben, erkannten den Luchs als sein Totem. Später wollte er einmal Buschpilot werden…

Weil sein Wald jetzt die Stadt ist, interessiert er sich für den Stadtraum und die Gesellschaft, die dort Zusammenhalt sucht. Weil er aus dem Wald herkommt, interessiert ihn immer noch die Natur und wie sie in der Stadt Raum gewinnen kann, im Sinne eines ökologischen Ausgleichs und um Natur gegenwärtig zu halten. Zu diesem Versuch eines ganzheitlichen Lebens gehören auch Literatur, Musik, Theater usw. Und die fotografischen Notizen, die er entlang seiner Wege einsammelt. Dies ist in etwa der Rahmen dieses Blogs, aber der Pfade sind viele und sie verlaufen kreuz und quer durch den Wald unserer Welt und unserer Zeit.

Settembrini folgte mit dem Spektiv dem Luchs, einer leeren Stelle zwischen Großem Bär und Zwillingen. Den Luchs sehe man nur mit seinen Raubtieraugen. Die Astronomen sagten, der Luchs sei dort, wo nichts sei. (Leo Tuor)

Warum schreibe ich anonym? Aus zwei Gründen:

  1. Ich möchte mein Tagesgeschäft und mein Schreiben getrennt halten, so weit es geht. Und keinesfalls möchte ich, dass das Bloggen sich auf meine berufliche Tätigkeit auswirkt, weder positiv noch negativ. Dies ist der originäre Grund, warum ich mich von Anfang an entschieden habe, diesen Blog anonym zu betreiben.
  2. Dann habe ich begonnen, mich ein wenig mit der neu-rechten oder faschistischen Szene zu beschäftigen und offenbar ein paar Leute da sehr geärgert. Dies hat dazu geführt, dass man mir diverse Angebote für Hausbesuche, gerne in Begleitung von Kampfhunden und Türstehern gemacht hat – und das war noch die harmlose Variante. Wahrscheinlich waren es nur leere Sprüche, Drohgebärden. Dennoch kommt man ins Nachdenken.

Also ist es gut, wie es ist – auch wenn mich das Sympathien kostet und ich so nie ein richtig wichtiger und auch noch gut verdienender Influencer werden kann. Ja mei.

Übrigens: dieses Weblogbuch verfolgt keine geschäftsmäßigen Zwecke im Sinne des Telemediengesetzes, deshalb keine Werbung (bis auf die, die WordPress.com evtl. schaltet, ohne meine Einflussnahme und ohne dass ich davon einen Vorteil oder konkrete Kenntnis hätte). Es ist mein reines Privatvergnügen. Dennoch werde ich stets versuchen, hier zivilisiert aufzutreten.

Sollte sich jemand an einem Beitrag oder einer Formulierung stören oder sich für Bildrechte interessieren, dann kann er/sie mich das über die Kommentarfunktion wissen lassen.