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2018.024 | Avenidas

Das Bild ist heute nebenbei aufgenommen und sollte, wie üblich, unkommentiert bleiben. Nach der Lektüre dieses Artikels allerdings ist es nun allen studentischen berliner Kunstbanaus.innen und dem liebedienerischen Akademischen Senat gewidmet. Sollen sie rauslesen, was sie wollen.

Nachtrag 30.01.18: Wie vermutet, ist Bilderstürmerei in Zeiten des niemals vergessenden Webs Schwachsinn. Telepolis berichtet gestern, dass das Gomringer Gedicht „Avenidas“ sich zum stabilen Mem entwickelt und auf dem Weg ist, eines der bekanntesten Gedichte in „deutscher“ Sprache zu werden: materielle Entfernung führt zu virtueller Entfaltung (Telepolis). Pyrrhus-Sieg könnte man das auch nennen.

Springkraut-Anschlag

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Der Ausgang einer bayerischen Landtagswahl ist doch einigermaßen vorhersehbar. Also habe ich, als die Wahllokale zugesperrt haben, mir ein wenig die Beine vertreten in der Kleingartenanlage nebenan. Was einen dort erwartet, ist auch ziemlich vorhersehbar. Meistens. Ist ja alles klar geregelt.

Überraschung: da gibt es subversive Geister. Kultivieren invasive Neophyten und hängen sie als Blumenschmuck getarnt ans Gartentor. Vorne hin! Mein lieber Mann!

Tja, und dann musste ich doch wieder heimgehen, die Freunde Gottlieb und Schönenborn erwarteten mich ja schon sehnsüchtig. Dabei hatten sie doch gar nichts Neues zu berichten. Ich dagegen schon. Will aber keiner wissen.