2018.287 | Bayernwahl

Ergebnis der Bayernwahl: Das „Weiter-So“ hat das rettende Ufer noch einmal erreicht, die Provinzialität hat noch einmal die Nase vorn. Es war am Ende doch nicht genug Lust auf Zukunft. Aber der Lust auf Vergangenheit wurden auch ihre Grenzen aufgezeigt. Wenn die CSU daraus nicht die richtigen Lehren zieht, wird sie die nächsten fünf Jahre ihr Gnadenbrot verzehren. Denn dort, wo Bayerns Wohlstand erwirtschaftet wird, hat sie keine Mehrheit mehr.

Was also heute, an diesem Spätsommer-Sonntag , einfach nur ein Aushang im Biergarten war und CSU-Parteigängern als inbrünstige Anrufung erscheinen mag, könnte sich am Ende als nur temporärer Engpass erweisen.

Das Urteil der Alice

Alice Weidel kennt sich ja mit Mädchen aus, insbesondere mit Kopftuchmädchen und da wiederum ganz genau mit den „Taugenichtsen“ unter ihnen. Deshalb hält Lynx sie für besonders qualifiziert, die „Taugenichtigste“ zu wählen. Nach klassischem Muster gibt es drei Kandidatinnen. Und natürlich sind es nicht nur drei Mädchen, sondern, wie beim alten Paris, drei Göttinnen, unter denen sie auswählen muss:

So liebe Alice, wer ist denn nun dein Herzblatt?


Bildquellen:
Deutsche FotothekMittelbayerische ZeitungIstorie pe scurt

2018.024 | Avenidas

Das Bild ist heute nebenbei aufgenommen und sollte, wie üblich, unkommentiert bleiben. Nach der Lektüre dieses Artikels allerdings ist es nun allen studentischen berliner Kunstbanaus.innen und dem liebedienerischen Akademischen Senat gewidmet. Sollen sie rauslesen, was sie wollen.

Nachtrag 30.01.18: Wie vermutet, ist Bilderstürmerei in Zeiten des niemals vergessenden Webs Schwachsinn. Telepolis berichtet gestern, dass das Gomringer Gedicht „Avenidas“ sich zum stabilen Mem entwickelt und auf dem Weg ist, eines der bekanntesten Gedichte in „deutscher“ Sprache zu werden: materielle Entfernung führt zu virtueller Entfaltung (Telepolis). Pyrrhus-Sieg könnte man das auch nennen.